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Immobilien-Eigentümer stärken das Kieler Innenstadt-Management


19.05.2017

Mit dem Ziel, leer stehende Gewerbeflächen in der Kieler Innenstadt mit attraktiven Zwischennutzungen aus dem Dornröschenschlaf zu wecken, hat sich inden letzten Monaten eine Aktivgemeinschaft formiert, um ein zentrales Innenstadt-Management voran zu treiben. Allen voran Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer. Mit der Zusage, jeden privat investierten Euro bis zu einer Gesamtsumme von 100.000 Euro zu verdoppeln, ist er bundesweit einer der wenigen Stadtvorsteher, der innovative Wege geht, um dem Leerstand in seiner Innenstadt proaktiv entgegen zu wirken.

Nach rund vier Wochen Akquisearbeit zieht die Lenkungsgruppe aus Haus & Grund Kiel, Kersig Immobilien und Kiel-Marketing e.V. eine positive Halbzeitbilanz. „Das Glas ist mehr als halbvoll. Mit derzeit 66.000 zur Verfügung gestellten Euro für die dreijährige Projektlaufzeit gehen unsere Mitglieder mit gutem Beispiel voran“, freut sich Sönke Bergemann, Geschäftsführer des Eigentümervereins Haus & Grund.Auch Jan Christoph Kersig ist stolz auf seine Branche: „Mit der Unterstützung dieser Initiative investieren wir in unsere eigene Zukunft. Ich habe mich von Anfang an für das Projekt stark gemacht und bin froh, dass die Weichen gestellt sind. Noch allerdings sind wir nicht am Ziel! Ich zähle auf die Weitsicht meiner Kollegen, damit wir die Vorlage des Oberbürgermeisters voll ausschöpfen können“.

Für Kiel-Marketing ist das Thema eine echte Herzensangelegenheit. „Die Kieler Innenstadt hat mit ihrer Nähe zum Wasser ein Alleinstellungsmerkmal, um das sich andere Städte reißen würden. Wir haben nach wie vor eine gute Angebotsdurchmischung und sind tägliches Ziel von drei Fährlinien mit jährlich knapp 1,6 Mio. Fährgästen, von den zusätzlichen knapp 485.000 Kreuzfahrttouristen ganz zu schweigen“, konstatiert Geschäftsführer Uwe Wanger.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Die dreijährige Projektlaufzeit ist kein Zufall. Ganz bewusst wird das Innenstadt-Management parallel zur baulichen Umgestaltung der Innenstadt rund um die Altstadt installiert. Baustellen, Leerstände – im ersten Moment erweckt beides keine positiven Assoziationen. Doch beides birgt eben auch eine Chance.Ob Kleiner Kiel Kanal, das Schlossquartier oder die sehnlichst erwartete Entwicklung des verwaisten Gebäudekomplexes am Bootshafen – man mag das eine mehr, das andere weniger mögen,Veränderung ist immer besser als Stillstand.

Genauso verhält es sich mit der Belebung von freien Gewerbeflächen. Wenn der solvente Mieter noch auf sich warten lässt, tun kreative Zwischennutzungskonzepte nicht nur den Räumen selbst,sondern gleich dem ganzen Umfeld gut. Damit das möglich ist, sind vor allem die Eigentümer gefragt.

Viele haben sich jetzt schon bereit erklärt, den Prozess nicht nur unmittelbar finanziell zu unterstützen, sondern ihre Immobilie auch zu weitaus günstigeren Bedingungen für attraktive Nutzungsideen zur Verfügung zu stellen. „Jede gelungene Zwischennutzung hat einen positiven Effekt für den gesamten Standort Innenstadt. Mit diesem Bewusstsein ist es für mich als Eigentümer eine Selbstverständlichkeit, ein zentral agierendes Leerstandsmanagement zu fördern“, bekennt sich Klaus-Peter Prien von Luxx City Apartments & Suites in der Holstenstraße zur Initiative der Stadt.

Zukunft gestalten. „Die Kennzahlen des Standortes Kiel stimmen. Um aber in der Zukunft, aus neuer Kundensicht als Erlebnisziel bestehen zu können, muss sich gerade die Kieler Innenstadt dieser Herausforderung stellen und ein Umdenken in Bezug auf „Mietermix“ sowie der Schaffungerlebnisorientierter, identitätsprägender Besuchsanreize stattfinden. Ein zentrales Leerstandmanagement kann helfen, hier wichtige, neue Impulse zu setzen“, erklärt Norbert Radzat,Inhaber der Standortberatung LOC-CON, den sich die Lenkungsgruppe in Kombination mit dem Beratungsunternehmen PROJECT M ins Boot geholt hat. Beide haben sich bei zahlreichen Beratungs und Moderationsprozessen der Zentrenentwicklung und Revitalisierung von Einzelhandelsquartieren umfangreiche Expertise erarbeitet.

Bis Mitte Juni möchte die Lenkungsgruppe den Topf des Oberbürgermeisters ausgeschöpft haben.„Mindestens“, ergänzt Uwe Wanger: „Schon jetzt entstehen gemeinsam mit vielen kreativen und engagierten Kieler Köpfen konkrete Projektideen, die bei aller Erfolgsaussicht finanzieller Unterstützung bedürfen“. Die Aktivgemeinschaft ist sich einig: „Die Kieler sollen wieder stolz sein auf ihre Innenstadt. Das wird der Leitgedanke unseres Innenstadt-Managements sein“.

Kontakt: Innenstadt-Managerin
Janine-Christine Streu
Telefon: +49 (0) 431-67910-59
E-Mail: j.streu(at)kiel-marketing.de

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