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KSV Holstein Kiel in der 2. Liga bringt wirtschaftlichen Schub für die Kiel-Region!


18.05.2017

Da das Thema Sport und im speziellen der Fußball auch die touristische Bilanz beeinflusst, rechnet Kiel-Marketing Chef Uwe Wanger, zukünftig auch für die Kennzahlen des Tourismus mit einem deutlichen Aufschwung: „Neben Gastronomie und Verkehr, werden auch die Beherbergungsbetriebe von dem Sprung in die 2. Liga profitieren. Zwar sind die Kopplungseffekte zu regionalen und städtischen Angeboten derzeit schwach ausgeprägt, aber genau das sehe es ich als unsere Aufgabe an, diese zukünftig auszubauen, damit wir alle nicht nur begeistert von unserem Holstein Team sind, sondern auch touristisch und wirtschaftlich davon profitieren.“

Fakten zur Diskussion:
Der Sport und insbesondere der Fußballsport ist wirtschaftlich ein Big-Player in Deutschland. Allein der Profi-Fußball trägt nach einer McKinsey Studie von 2010 mit 5.1 Milliarden Euro zur Bruttowertschöpfung in Deutschland bei und soll eine Netto-Steuerwirkung für den Staat von 1.5 Milliarden Euro haben.

Auch in Schleswig-Holstein insgesamt ist der Faktor Sport enorm wichtig und wertvoll in seiner wirtschaftlichen Bedeutung. Er erwirtschaftet mit fünf Milliarden Euro knapp drei Prozent des Jahresumsatzes der Privatwirtschaft, generiert einen Folgekonsum im nichtsportlichen Segment von  knapp 120 Millionen Euro pro Jahr und stellt mit 45.000 sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen fast fünf Prozent des Arbeitsmarktes in unserem Land. Damit ist die Wirtschaftsleistung des Sports fast so stark wie die des Maschinenbaus. (Studie IHK und LSV 11/2015-16).

In der Landeshauptstadt Kiel trägt der Sport mit seinen großen Vereinen, wie dem THW-Handball, dem KMTV, den Baltic Hurricanes und natürlich mit dem KSV Holstein Kiel sowie mit der Kieler Woche und den international bedeutenden Segelregatten einen großen Anteil an dieser wirtschaftlichen Bilanz bei.

Der Aufstieg in die 2. Fußballbundesliga wird diese wirtschaftliche Bilanz für Kiel und ganz Schleswig-Holstein weiter verbessern: Derzeit kann man davon ausgehen, dass der Spielbetrieb in der 3. Liga, bei einem zurückliegenden Zuschauerschnitt von 5.500 Besuchern, einen regional ökonomischen Gesamtbeitrag von ca. 5.000.000,-€ pro Jahr leistet und nachfrageorientiert einen Bruttoumsatz von ca. 1.800.000,- Euro (eigene Berechnung Kiel-Marketing).

Diese Kennzahlen werden deutlich nach oben gehen, wenn Holstein Kiel den Spielbetrieb in der 2. Liga aufnimmt.

Exkurs: Zieht man z.B. die Erkenntnisse des VFL Osnabrück zu Rate, die 2012 den Wirtschaftsfaktor des Vereins (3. Liga mit einem Zuschauerschnitt von 9.190) und seine Bedeutung für die Region untersuchen ließen, ergeben sich laut Dipl. Geogr. Falk Hassenpflug von der Universität Osnabrück spannende Kennzahlen. So lag dort die regionalökonomische Bilanz bei 13.000.000,-Mio. Euro und die nachfrageorientierten Bruttoumsätze bei über 4.500.000,-Euro. „Von diesem Wirtschaftsfaktor Fußball, profitiert in erster Linie die Gastronomie, Handel/Kultur-Event-Einrichtungen und sonstige Dienstleister“, so Hassenpflug in einem Fazit.

Herr Hans-Jakob Tiessen, Präsident des Landessportverbandes Schleswig-Holstein, gab schon im Dezember 2016 in der Kieler Nachrichten zu Protokoll:„ … dass die Gelder, die der Staat für Sport ausgibt, als rentable Investitionen betrachtet werden müssen, da der Sport wertvolle wirtschaftliche und soziale Renditen produziert.“

Kontakt:
Uwe Wanger
Geschäftsführer Kiel-Marketing e.V. | GmbH
u.wanger(at)kiel-marketing.de

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