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Kiel freut sich auf fliegende Boote auf der Innenförde


17.05.2016

© Graeme Murray

In zehn Tagen fällt der Startschuss zur Red Bull Foiling Generation auf der Kieler Innenförde, dem dritten von acht Stopps der Serie. Bis Ende April konnten sich deutsche Nachwuchsseglerinnen und -segler im Alter von 16 bis 21 Jahren um einen der begehrten Startplätze bewerben. Eine fachkundige Jury hat aus mehr als 25 Team-Anmeldungen 16 Teams für den Start in Kiel ausgewählt, die Ende Mai um den Sieg in einer der schnellsten Regatta-Serien kämpfen werden.

Die Red Bull Foiling Generation richtet sich speziell an ambitionierte Nachwuchsseglerinnen und -segler und wurde von den zweifachen österreichischen Gold-Olympiasiegern Hans-Peter Steinacher und Roman Hagara ins Leben gerufen. Neben den beiden wird auch die deutsche Olympiahoffnung im Segeln,  das 49er-Team Erik Heil und Thomas Plößel dabei sein, um nationale Talente anzufeuern. Mehr zu Red Bull Foiling Generation und der Kieler Regatta auf der Webseite www.redbull.com/foilinggeneration.

Im finalen Starterfeld treffen die Hoffnungsträger des deutschen Segelnachwuchses aufeinander, die sich nach zwei Testtagen vom 27. bis 29. Mai auf der Kieler Innenförde messen werden. Das Revier wird durch die Nähe zum mit zahlreichen Zuschauern gesäumten Ufer eine Herausforderung für die jungen Teams sein. Einige der Teilnehmenden reisen bereits mit internationaler Erfahrung nach Kiel und freuen sich auf die schnellen aber anspruchsvoll zu segelnden Katamarane vom Typ „Flying Phantom“. Die 18 Fuß großen Boote verfügen über die neuartige Foil-Technologie, die das Boot mittels Tragflügeln am Rumpf aus dem Wasser hebt, knapp über der Oberfläche scheinbar fliegen lässt und ein Garant für Action auf der Kieler Innenförde sein wird.

Auch die beiden 49er-Segler Erik Heil und Thomas Plößel, die sich als Team bereits die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio gesichert haben, fiebern dem Event entgegen und werden am Finaltag in Kiel vor Ort sein: „Wir sind bis jetzt noch nicht auf Foil-Katamaranen gesegelt, aber es sieht nach jeder Menge Spaß und einem echt heißen Ritt aus. Wir freuen uns extrem, am Sonntag live vom Ufer aus dabei sein zu können.“ Die beiden Athleten werden dem Nachwuchs nicht nur mit Tipps unter die Arme greifen, sondern als Co-Kommentatoren das Event begleiten.

Auch für Dirk Ramhorst, Regatta-Chairman des Kieler Yacht-Clubs, ist alles für ein Spitzen-Event vorbereitet: „Das attraktive Format Red Bull Foiling Generation hat uns viele hochkarätige Anmeldungen beschert und die Auswahl schwer gemacht. Nun sind 16 Teams aus der gesamten Bundesrepublik am Start, die trotz ihres jungen Alters bereits über sehr viel Erfahrung im Skiff und Multihull verfügen. Ich bin mir sicher, dass wir spannende Wettfahrten auf der Förde sehen werden!“.

Die Rennen auf der Förde werden vom Sportmoderator Ralf Abratis fachkundig kommentiert. Bereits 2015 hat Abratis beim GC32 Sailing Cup das Publikum in seinen Bann gezogen. „ Für die jungen Teams wird das eine neue und unvergessliche Erfahrung, denn die wenigsten sind bisher so dicht vor einem großen Publikum gesegelt. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre wird es an der Kiellinie sicher wieder voll. Wir erwarten etwa 10.000 Fans und Interessierte“, freut sich Axel Bauerdorf vom Veranstalter Kiel-Marketing.

Zentraler Anlaufpunkt für das Publikum wird das Race Village in Höhe der Reventlouwiese sein. Präsentationszelte und Gastronomie laden täglich zum Verweilen, Erleben und Genießen ein. Der Besuch des spektakulären Segelevents ist kostenfrei.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter:
www.redbull.com/foilinggeneration
www.kiel-sailing-city.de
www.kyc.de

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