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Knotenkunde
Ihnen ist ein Begrif unbekannt? Wir haben hier verschiedenste Bezeichnungen aus dem Bereich Segeln für Sie leicht und verständlich erklärt. Zur besseren Orientierung sind die Begriffe alphabetisch geordnet.
Hier sind die wichtigsten Knoten und ihre Durchführung beschrieben.
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Seemannsknoten - sie sind an Bord ein Muss. Der erfahrene Segler beherrscht sie meist im Schlaf, während für den Laien oft schon die exotischen Namen wie Webeleinstek, Achtknoten, Palstek, lange Trompete, doppelter Schotstek für Verwirrung sorgen. Und warum das alles? Kann nicht jeder seine eigene Knotkunst anwenden? Nun, Tauwerk miteinander zu verbinden oder das Schiff sicher im Hafen zu vertäuen ist immens wichtig.
Dabei muss gewährleistet sein, dass die Knoten (Stek)
• einfach und schnell zu knüpfen sind,
• sich zuverlässig bekneifen
• und - vor allem unter großer Zugbelastung - ebenso fix wieder zu lösen sind, um immer schnell auf veränderte Bedingungen reagieren zu können.
Die wichtigsten Begriffe und Knoten:
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Bucht Ist ein in Haarnadelform gelegtes Ende. Sie ist das selbe wie ein Auge, nur das sich die Leine nicht kreuzt. |
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Auge Seemännische Bezeichnung für alle Arten von Schlingen. |
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Webeleinstek Der Webeleinstek wird häufig verwendet um Leinen um Rundhölzer, Poller und Pfähle zu knoten. Meistens wird er um einen halben Schlag ergänzt. Dieser Knoten wird gerne dazu gebraucht, Fender an der Reling zu befestigen. |
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Halber Schlag Ein halber Schlag bzw. zwei halbe Schläge dienen zur Befestigung für kurze Zeit, da sie sich bei starker Belastung sehr fest zusammenziehen und bei schwacher Belastung leicht lösen können. Außerdem dienen sie zur zusätzlichen Absicherung anderer Knoten, wie z.B. dem Webeleinstek. |
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Palstek Der Palstek dient zur Herstellung eines beliebig großen Auges in einem Ende, das sich nicht zusammenzieht. Er ist der gebräuchlichste Knoten, um eine Leine an einem Pfahl festzumachen. |
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Kreuzknoten Der Kreuzknoten dient zum Verbinden zwei gleich starker Enden. Er besteht aus zwei Überhandschlägen und ist nur dann zu verwenden, wenn die Enden später nicht mehr aufgeknotet werden sollen. Denn bei starker Belastung und Feuchtigkeit zieht er sich fest zusammen, dass er sich kaum wieder lösen lässt. |
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Achtknoten Der Achtknoten verhindert das Ausrauschen von Schotenden aus Blöcken, Augbolzen, Leitösen. Mit ihm werden alle Schoten, Taljen und ähnliches gesichert. |
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Schotstek Den Schotstek verwendet man zum Zusammenbinden zwei ungleich starker Enden. Wird er stark belastet, ist der doppelte Schotstek zu empfehlen, weil er sich später leichter lösen lässt. |
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Roringstek Der Roringstek dient zum Festmachen an Ringen, speziell von Ankertrossen oder -leinen am Ankerroring. |
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Slipstek Steckt man beim zweiten Überhandschlag nur die Bucht durch, so erhält man den Slipstek. Durch Zug am Leinenende kann man ihn schnell wieder lösen. |
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Trossenstek Den Trossenstek verwendet man zur Verbindung schwerer Leinen, besonders auch von Tau- und Drahtenden. Die Tampen der Enden werden beigebändselt. |
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Lange Trompete Die kurze und lange Trompete sind Verkürzungsknoten. Sie werden jedoch in der Sportschifffahrt kaum gebraucht. |
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In freundlicher Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Kiel, Multimedia Production, Hauke Wendt.
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